Eine
Änderung ist sehr leicht zu realisieren: Nachträgliche Bepflanzungen
sind durch Einsetzen eines Schlauchabzweigers sofort angeschlossen.
Beim
Verlegen entlang von Gebäuden läßt sich der Zufuhrschlauch mit
Kabelschellen gut befestigen - Stellen zum Nageln oder eine Fuge finden
sich meistens. Schellen sollten dabei vor allem auch an T-Stücken und
Schlauchabzweigungen sitzen.
Korrektur: Zum Entfernen falsch
eingesetzter T-Stücke wird der Zufuhrschlauch längs des T-Stücks mit
einer scharfen Klinge vorsichtig aufgeschnitten. Dabei nicht bis aufs
T-Stück durchschneiden, da sonst bei Wiederverwendung dieses T-Stücks
Undichtigkeiten entstehen.
Schlauchverlegungen im Mauerwerk
sollte man nur mit einem Leerrohr (aus dem Elektrobedarf) durchführen,
damit bei Bedarf der Schlauch wieder ausgetauscht werden kann. Bei
scharfen Kanten sind unbedingt Bögen vorzusehen, weil man sonst den
Schlauch um die Ecke nicht ziehen kann. Abzweigungen und Kupplungen
müssen zugänglich sein- eventuell in Unterputzdosen verlegen.
Der
weiße Zufuhrschlauch sieht zwar gut aus, ist aber nicht lichtdicht. Er
muß auf Grund der Algenbildung nach einigen Jahren getauscht werden.
Empfehlung: Zufuhrschlauch im Sichtbereich in kleine Kabelkanäle
verlegen, Größe 20 x 20 mm (in Baumärkten erhältlich).
Der
Zufuhrschlauch ist nur in dieser 8 mm-Größe vorgesehen, weil die
Wasserabgabe auch bei vielen Tropfern nie gleichzeitig erfolgt und sich
über mehrere Stunden verteilt. Eine Berechnung über die erforderliche
Durchflußmenge und Leistung des Wasserhahns kann entfallen.
Zuletzt aktualisiert am 2009-10-17 von Jan Bambach.